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Julia Hadji Dimitrova

Die andere Geschichte der Goten

"Gothi, qui et Getae"

"Goten, das heisst die Geten"

Gothi, qui et Getae

Bern 2015

ISBN 978-3-033-05064-8
1. Auflage, Format: 172x250mm, Paperback, 422 Seiten mit 22 Illustrationen
Sprache: Deutsch
Hier können Sie das Buch bestellen: info@gothi-getae.com
Gothi, qui et Getae

Julia Hadji Dimitrova ist eine unabhängige Forscherin. Geboren 1958 in Sliven, verlässt sie Bulgarien 1974 und zieht in die Schweiz, wo sie bis heute lebt.

In verständlicher Sprache erläutert die Autorin die Migration und das Schicksal der thrakischen Geten, die ab dem 3. Jh. Goten genannt werden. Die Autorin forscht anhand historischer Quellentexte und hinterfragt und klärt deren Übersetzung. Etablierte Autoritäten werden von ihren Sockeln gehoben und einer Prüfung unterzogen. Im Buch wird die schicksalshafte Rolle der Langobarden aufgezeigt, die als erstes germanisches Volk das Evangelium in ihre Volkssprache übersetzt und niedergeschrieben haben. Das Rätsel um die berühmte “Bibel des Wulfila” – Codex Argenteus – wird aufgelöst, ihre wahre Herkunft und ihr rechtlicher Eigentümer enthüllt.

Hadji Dimitrova kombiniert scharfsinnig die Indizien und erwischt die Verantwortlichen für die Schaffung des Gotizismus, der schliesslich im Dreissigjährigen Krieg (1618–1648) gipfelt und ganz Westeuropa verheert. Ausführlich wird die Rolle behandelt, die der Teutonische Orden und seine Mitläufer für die Kolonisierung und Unterjochung der alten Prussen spielen – für die Nachfahren der Geten-Goten im Baltikum.

Die Autorin liefert reichhaltige Lexika mit, die dokumentiert, wie die tatsächliche gotische Sprache ausgesehen hat. Die Geschichte der Goten – Vorfahren der heutigen Bulgaren – wird den deutschsprachigen Lesern zum ersten Mal in dieser Form zugänglich gemacht. Das Buch “Die andere Geschichte der Goten” – “Gothi, qui et Getae”, geschrieben aufgrund reichen Quellenmaterials, ist ein unikaler Beitrag zum Thema der Autochthonität der Bulgaren auf der Balkanhalbinsel.





Die bulgarische Originalausgabe erschien 2012 unter dem Titel „Gothi, qui et Getae“ – „Готи, сиреч Гети“ bei Перпериком (Perperikom), Sofia.